

Pakleni-Inseln — smaragdgrüner Archipel vor den Toren Hvars
About
🌟 Einleitung
Stell dir vor: Du verlässt den geschäftigen Hafen von Hvar und bist schon nach wenigen Minuten umgeben von wilder Natur, smaragdgrünem Wasser und absoluter Stille — genau das bieten dir die Pakleni-Inseln, einer der schönsten Archipele der gesamten Adria.
📍 Was steckt dahinter
Die Pakleni-Inseln (kroat. Pakleni otoci) sind ein Archipel aus rund 20 kleinen Inseln und Felsen, der sich unmittelbar vor dem westlichen Ende der Insel Hvar erstreckt. Der Name leitet sich vom kroatischen Wort paklina ab — einem Kiefernharz, das früher zum Abdichten von Booten verwendet wurde. Heute sind die Inseln als Naturpark unter kroatischem Schutz gestellt, was bedeutet, dass der Massentourismus hier kaum Spuren hinterlassen hat.
Am beliebtesten sind drei der Hauptinseln: Sveti Klement — die größte, mit Restaurants und dem Strand Palmižana; Marinkovac mit dem bekannten Strand Stipanska und dem legendären Club Carpe Diem Beach; sowie Jerolim — bekannt für seine FKK-Strände und absolute Ruhe. Das Wasser in den Buchten ist so klar, dass du den Meeresboden noch in mehreren Metern Tiefe siehst.
👨👩👧 Für wen ist es geeignet
Die Pakleni-Inseln begeistern die unterschiedlichsten Menschen — allerdings nicht alle auf dieselbe Weise:
- Paare und Frischverliebte zieht es in die romantischen Buchten, zu den Weingütern auf Palmižana und zu den Sonnenuntergängen, die sich im stillen Wasser spiegeln.
- Schnorchel- und Tauchenthusiasten finden hier kristallklares Wasser, Unterwasserfelsen und eine reiche Meeresfauna — besonders die Gewässer rund um Jerolim und Sveti Klement sind empfehlenswert.
- Partyliebhaber kommen auf ihre Kosten beim Beach-Bar Carpe Diem Beach auf Marinkovac — einer der bekanntesten Strandclubs ganz Kroatiens.
- Familien mit Kindern sind gut beraten, die ruhigen, flachen Buchten auf Sveti Klement zu wählen — achte aber auf schattige Plätze, denn felsige Strände überwiegen hier bei weitem gegenüber sandigen.
- Wer könnte enttäuscht sein? Wer auf ausgebaute Infrastruktur, breite Sandstrände mit Liegestühlen oder einen Zugang ohne Boot hofft — die Pakleni-Inseln setzen eine Überfahrt voraus und verlangen die Akzeptanz ihres natürlich-felsigen Charakters.
⏱️ Zeit und Kosten
Für einen entspannten Besuch einer oder zwei Inseln plane einen halben Tag (4–5 Stunden) ein. Wer mehrere Inseln ansteuern, schwimmen, zu Mittag essen und bei Sonnenuntergang zurückkehren möchte, sollte einen ganzen Tag einplanen.
- Wassertaxis vom Hafen in Hvar: ca. 5–8 EUR pro Person (einfache Fahrt) (Preise 2024) — sie fahren in der Saison regelmäßig vom frühen Morgen bis in den späten Abend, Tickets kaufst du direkt am Kai, eine Reservierung ist meist nicht nötig.
- Bootsverleih (ohne Führerschein): ab ca. 80–150 EUR pro Tag, je nach Größe und Saison — so erkundest du den Archipel ganz nach deinem eigenen Tempo.
- Eintritt auf die Inseln: kostenlos — es gibt keinerlei Eintrittsgebühren.
- Liegestühle und Sonnenschirme an bewirtschafteten Stränden: ca. 10–20 EUR pro Set und Tag.
- Mittagessen im Restaurant auf Palmižana: 25–50 EUR pro Person — im Juli und August empfiehlt sich eine Tischreservierung im Voraus.
💡 Praktische Tipps
- Der beste Zeitpunkt ist der frühe Morgen — die Wassertaxis starten gegen 9:00 Uhr, und die Buchten sind dann noch nahezu menschenleer. In der Hochsaison (Juli–August) wird es besonders auf Palmižana nachmittags sehr voll.
- Nimm eigene Verpflegung und Wasser mit, wenn du abgelegenere Buchten erkundest — abseits von Palmižana und Marinkovac gibt es weder Restaurants noch Kioske.
- Wasserschuhe sind ein absolutes Muss — die meisten Strände sind felsig oder steinig, und der Einstieg ins Wasser kann unangenehm sein.
- Achte auf den Bora-Wind — er kann selbst mitten im Sommer überraschend aufkommen und den Fährverkehr lahmlegen. Prüfe die Wettervorhersage, bevor du aufbrichst, besonders wenn du ein Boot auf eigene Faust gemietet hast.
✈️ Ein letzter Satz
Wer auf Hvar ist und nicht zwischen die smaragdgrünen Inseln des Pakleni-Archipels hinausfährt, kehrt nach Hause zurück mit dem Gefühl, das Schönste verpasst zu haben.